"Charly 
findet neue 
Freunde"

Charly, der kleine schwarze Pudelwelpe, kuschelte sich an seine Mama. Um ihn herum war es still, denn seine Geschwister waren schon zu ihren neuen Familien gezogen. Heute war Charlys großer Tag: Er würde als Letzter ausziehen.
„Heute bist du an der Reihe, kleiner Charly“, sagte seine Mama Ella sanft. „Bevor du gehst, haben wir noch etwas Zeit nur für dich.“

Charly tollte umher, schnupperte an seinen Spielsachen und genoss die letzten Streicheleinheiten von seiner Mama. Papa Neo legte sich zu ihm auf den Boden, stubste ihm einen Ball zu und Charly rannte voller Freude hinterher.

Dann hörte er das Auto seiner neuen Familie vorfahren. Sein Herz klopfte schneller.
Die achtjährige Tochter kniete sofort vor ihm. „Hallo, Charly. Wir haben schon so auf dich gewartet.“ Der sechsjährige Sohn hüpfte aufgeregt hin und her. „Komm her, kleiner Hund, ich will kuscheln!“

Mama half dem Jungen, Charly vorsichtig zu streicheln. „Ganz sanft, er ist noch ein Baby.“ Charly piepste kurz, beruhigte sich dann aber.

Im Auto wurde Charly in seiner Box sicher untergebracht.
Der Junge drückte seine Nase gegen die Gitterstäbe. „Hallo, kleiner Hund, wir fahren gleich los!“ Das Mädchen schob vorsichtig ihre Finger hinein und kraulte Charlys Ohr. Charly fühlte sich sicher und beobachtete neugierig die vorbeiziehende Welt.

Zu Hause zeigte das Mädchen Charly sein Körbchen, die Wasserschüssel und die Spielsachen. „Hier wirst du schlafen, und hier kannst du spielen“, erklärte sie stolz.
Der Junge wollte sofort mit Charly spielen, doch das Mädchen stoppte ihn. „Er ist müde, komm, wir bringen ihn ins Körbchen.“

Charly kuschelte sich hinein, und das Mädchen deckte ihn mit einer kleinen Decke zu. „Jetzt muss er schlafen.“
Später beim Füttern sagte sie: „Wir lassen ihn in Ruhe essen. Wir warten, bis er fertig ist.“

Der Junge setzte sich neben sie, und sie schauten gemeinsam zu, wie Charly genüsslich sein Futter knabberte.
Als der Junge später mit dem Ball losrennen wollte, piepste Charly leise. Das Mädchen nahm ihn an die Hand. „Siehst du, er erschrickt, wenn es zu wild ist. Wir rollen den Ball nur langsam.“

Charly flitzte glücklich hinterher, genau in seinem Tempo.

Am Abend setzte sich das Mädchen ans Klavier. Charly hob neugierig den Kopf, lauschte den Tönen und legte sich dann zufrieden wieder hin.
„Vielleicht wird er mein kleiner Musikfreund“, flüsterte sie. Sie stellte sich vor, wie sie ihm später kleine Tricks beibrachte, vielleicht sogar passend zur Musik.

Am nächsten Tag wollte der Junge Charly gleich draußen herumschleppen. Das Mädchen erklärte: „Er darf erst kleine Spaziergänge machen, immer nur kurz, bis er größer ist.“
Gemeinsam begleiteten sie ihn in den Garten, wo er vorsichtig schnupperte.

Einmal ließ der Junge seine Spielsachen auf dem Boden liegen. Charly schnappte sich fast einen kleinen Legostein. „Oh je!“, rief Mama. „Das ist gefährlich.“ Gemeinsam räumten sie die Spielsachen weg.

Am Abend kuschelten sich die Kinder zu Charly. Das Mädchen flüsterte: „Ich werde dir viele Tricks beibringen, und wir werden ein richtiges Team.“ Der Junge legte den Kopf auf Charlys Fell und sagte: „Ich liebe dich, kleiner Charly.“

Charly bellte leise, kuschelte sich ein und wusste: Hier bin ich angekommen, bei einer Familie, die ihn behutsam begleitet, beschützt und mit der er viele Abenteuer erleben würde.

© Constanze Maaßen 2025. Alle Rechte vorbehalten.

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